Beim Kauf eines Vakuumierers stellt sich oft die Frage: welche Arten von Vakuumiergeräten gibt es überhaupt und was passt zu mir? Jeder muss sich zunächst im Klaren darüber sein, für welchen Zweck das Vakuumieren eingesetzt werden soll. Und vor allem auch wir häufig. Wollen Sie nur mal zum Test ab und zu ein Gericht Sous Vide garen? Wollen Sie Lebensmittel haltbarer machen? Soll Essen und Non-Food nur ab und zu für den Urlaub haltbarer und kompakter für den Transport gemacht werden? Im Folgenden wird auf die drei gängigsten Arten von Vakuumiergeräten eingegangen und kurz deren Einsatzgebiet sowie die Funktionsweisen erläutert.

Handvakuumierer*

Ein Einsteigermodell bei den Vakuumiergeräten ist der Handvakuumierer*. Diesen gibt es als manuelle Pumpe oder mit einem Netzadapter bzw. mit Batterien. Für einen Test ist man damit auf jeden Fall gut aufgestellt und erhält tolle Ergebnisse. Für den Einstieg ins Sous Vide Garen absolut nützlich.

Ebenso kann er zur Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln genommen werden. Das Ergebnis ist jedoch nicht mit einem Balkenvakuumierer* oder Kammervakuumierer vergleichbar. Einsteigermodelle gibt es bereits ab einem Preis von 15€ aufwärts. Einen kleinen Nachteil bringt der günstige Preis des Gerätes mit sich. Man kann nicht handelsübliche Beutel nutzen, sondern benötigt spezielle Vakuumbeutel mit einem Ventil. Beim Handvakuumierer fehlt nämlich der Schritt der Versiegelung. Die Beutel können entweder im Set mit dem Gerät oder separat gekauft werden. Sie sind aber in der Regel leicht zu reinigen und damit wiederverwendbar.

Balkenvakuumierer*

Wer sich etwas mehr mit dem Vakuumieren beschäftigen möchte und regelmäßig Sous Vide Garen möchte, der sollte dann doch zum Balkenvakuumierer* greifen. Preislich gibt es bereits Einsteigermodelle ab 50€. Wer etwas mehr Funktionen haben möchte und mehr Wert auf Qualität legt, der erhält ab 100€ ein wirklich brauchbares Vakuumiergerät. Der Vakuumiervorgang ist dann realtiv einfach: man legt die Lebensmittel in einen passenden Beutel. Bei diesem Gerät werden goffrierte Beutel eingesetzt. D.h. den Folienbeutel* mit einer strukturierten Oberfläche, die dem Vakuumiergerät* ermöglichen die Luft ordnungsgemäß abzusaugen.

Mit der offenen Seite legt man dann die Vakuumierbeutel in das Gerät und schließt die Klappe. In der Regel aktiviert sich dadurch der Saugmeachnismus automatisch und die Luftabsaugung beginnt. Sobald die Luft vollständig aus dem Beutel gesaugt wurde, wird dieser zugeschweißt. Besonders aufpassen muss man beim Absaugen von Lebensmitteln, die in Flüssigkeiten eingelegt sind. Die Flüssigkeit darf nicht in den Vakuumierer gesaugt werden. So beschädigt man das Gerät. Gerade die etwas besseren Modelle haben als zusätzliche Funktion den Flüssigkeitsabschneider. Er verhindert das Eindringen von Flüssigkeit in das Gerät.

Kammervakuumierer

Beim Kammervakuumierer wird, wie man am Namen schon erkennt, der komplette Beutel samt Inhalt in die Vakuumkammer gelegt. Danach entsteht in der Kammer ein Vakuum und die Beutel werden verschlossen. Es ist zu beachten, dass man hier sogenannte Siegelbeutel einsetzt. Diese haben im Vergleich zu anderen Beuteln keine Struktur, sondern eine glatte Oberfläche. Ein solches Gerät bringt mit Sicherheit ein besseres Ergebnis als ein Balkenvakuumierer. Jedoch ist ein Kammervakuumierer viel zu groß und unhandlich.

Er findet seinen Einsatz in der Regel in Großküchen, wie z.B. auch im Catering für Fluggesellschaften. Für Hobbyköche ist das Vakuumiergerät zu unhandlich und vor allem auch zu teuer. Die Preise liegen im vierstelligen Bereich. Für Sous Vide im privaten Haushalt ist das Gerät daher zu überdimensioniert.

 

 

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